11.06.2009
Palm macht Ex-iPod-Entwickler zum Chef
New York (dpa) - Der Smartphone-Spezialist Palm hat am Mittwoch den ehemaligen Apple-Manager Jon Rubinstein zum neuen Chef des Unternehmens gemacht. Rubinstein war bereits seit zwei Jahren als Krisenmanager und Chefstratege bei Palm aktiv.Aktienpreise beiAktienpreiseStock pricesName Letzte KursYAHOONEWSGLOBALS.financeQuotesURL = 'http://de.api.news.yahoo.com/modules/common/finance_quotes_json.php?tickers=a%3A2%3A%7Bi%3A0%3Bs%3A4%3A%22AAPL%22%3Bi%3A1%3Bs%3A4%3A%22PALM%22%3B%7D&_rnd=TESyQ5jzKUHK&_ts=1244705125&_sig=AlKJ2Lc1g1BxRk9maoC.VeQ0Tsg-';Der 53-Jährige war auch federführend an der Entwicklung des gerade in den USA gestarteten neuen Telefons Palm Pre beteiligt, das von Experten als einer der stärksten Herausforderer für das Apple-Handy iPhone gesehen wird.Vom Erfolg des Modells Pre hängt möglicherweise das Überleben von
Palm ab. Der Taschencomputer-Pionier war in den vergangenen Jahren bei High-Tech-Telefonen eher erfolglos und verlor massiv Marktanteile an die Konkurrenz. In den vergangenen Quartalen gab es zum Teil hohe Verluste, weil Palm alle Ressourcen in die Entwicklung des Pre steckte.Apple-Mitgründer Steve Jobs hatte Rubinstein 1997 bei seiner Rückkehr zu dem damals taumelnden Konzern mitgebracht. Der Manager leitete als Chef der Hardware-Entwicklung die Arbeit an den neuen iMacs und gilt auch als einer der Erfinder der iPod-Musikplayer, mit denen Apple ein ganz großer Wurf gelang.Bei Palm bekam Rubinstein zwar eine Schlüsselposition und bestimmte als «Executive Chairman» zum Beispiel über künftige Produkte. Unternehmenschef blieb bisher aber weiterhin Ed Colligan, der seit 2004 an der Spitze stand und auch Rubinstein zu Palm holte.Wall Street schließt mit Verlusten
New York (AP) Der New Yorker Aktienmarkt hat am Mittwoch mit leichten Verlusten geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 führende Industriewerte fiel nach vorläufigen Berechnungen um 24,04 Punkte oder 0,3 Proze
nt auf 8.739,02 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab ebenfalls nach um 7,05 Punkte oder 0,4 Prozent auf 1.853,08 Zähler. © 2009 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights ReservedTarifverhandlungen für Erzieher haben begonnen
Berlin (ddp). Imfür die bundesweit rund 220 000 Erzieher und Sozialarbeiter im kommunalen öffentlichen Dienst sind am Dienstag in Frankfurt am Main die Verhandlungen mit Sondierungsgesprächen wieder aufgenommen worden. Im Vorfeld hatte Gewerkschaft ver.di erneut auf einen Gesundheitstarifvertrag gepocht. ver.di erwartet von den Arbeitgebern eine «substanzielle Verbesserung» des Angebots. Bislang hätten diese statt verbindlicher Regelungen lediglich Kann-Bestimmungen angeboten. Die vorige Verhandlungsrunde war am 27. Mai nach Gewerkschaftsangeben gescheitert.Laut ver.di wird in den kommenden fünf Jahren unter anderem infolge des Rechtsanspru
chs auf einen Kitaplatz für unter Dreijährige sowie durch Pensionierungen ein Personalbedarf von rund 75 000 Erzieherinnen entstehen. Vor diesem Hintergrund sollten durch veränderte Arbeitsbedingungen sowie bessere Verdienste die sozialen Berufe aufgewertet werden.Bundesweit hatten zuletzt täglich mehrere Tausend Beschäftigte die Arbeit niedergelegt, um ihren Forderung Nachdruck zu verleihen. Betroffen waren Kitas, Jugendhilfeeinrichtungen und Sozialhilfestellen. Die Streiks sollten auch am Verhandlungstag fortgesetzt werden. Der Arbeitgeberverband VKA kritisierten die «fortdauernde Streikankündigung» der Gewerkschaften.ddp.djn/jwu/rabT-Shop-Beschäftigte bekommen mehr Geld
Berlin (ddp). Die bundesweit rund 5500 Beschäftigten in den T-Shops der Deutschen Telekom erhalten in den kommenden zwei Jahren 4,7 Prozent mehr Gehalt. Das teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nach der vierten Runde der Tarifverhandlungen mit der Telekom Shop Vertriebsgesellschaft am Mittwoch mit.Der Tarifabschluss sieht den Angaben zufolge eine zweistufige Erhöhung der Entgelte bei einer Laufzeit
von 24 Monaten vor. In der ersten Stufe vom 1. Mai 2009 bis 30. April 2010 erhalten die Beschäftigten 2,5 Prozent mehr Entgelt, sogenannte Juniorverkäufer bekommen 3,5 Prozent. Ab dem 1. Mai 2010 erfolgt eine weitere Anhebung der Gehälter um 1,8 Prozent. Zusätzlich wird ein Sonderbudget von 0,2 Prozent der Gesamtlohnsumme gebildet, das ebenfalls den Nachwuchskräften zugute kommt.ddp.djn/mwo/pon

